REPORT

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REPORT

Ein persönlicher Beitrag zur Gründungsgeschichte der Stiftung Therapeutische Seelsorge

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

Ich bin Ebba Mörch, verheiratet seit 1966 mit Kristoffer, der aus Norwegen stammt. Wir haben vier erwachsene Kinder, 6 Enkelkinder und zwei Urenkel die unser Leben bereichern. Die meisten der Familie wohnen in Norwegen, so dass wir uns in beiden Ländern beheimatet fühlen.

An dieser Stelle nun meine bzw. unsere Geschichte, wie es sich zugetragen hat, dass mein Mann und ich auf sehr persönliche Weise zu Mit-Initiatoren und Mit-Investoren in dem Unternehmen Stiftung Therapeutische Seelsorge geworden sind.

Mein Bericht bezieht sich in der Hauptsache auf die Zeit vor 32 Jahren, also auf die Zeit, bevor dieses Unternehmen TS – wie ich es absichtlich nenne – gegründet wurde.

Ich stamme in 4. Generation von einer Gründerfamilie aus Westphalen ab und habe meinen Großvater, meinen Vater und meinen Ehemann als Gründer, Unternehmer und Geschäftsführer in einem führenden Konzern in der deutschen Papier- und Verpackungsindustrie – hautnah mit allen Höhen und Tiefen – erlebt. Bis hin zum schmerzlichen, aber in der Zeit der Globalisierung notwendigen Verkauf der Familienfirma nach 110 Jahren Eigentum!

Das war 1986 in Herzberg am Harz, wo wir 7 Jahre zuvor Michael Hübner als Religionslehrer unserer ältesten Tochter kennengelernt hatten.

Er war ja 3 Jahre Prediger an der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Herzberg und wir merkten bald, dass wir in unserem sozialen und christlichen Engagement übereinstimmten. Es war auch unser Wunsch, dass Menschen in schwierigen Lebenslagen geholfen wird und sie auf diese Weise Jesus Christus kennen lernen.

Genau dieses Anliegen war auch schon für meinen Großvater eine Herzensangelegenheit. lm Jahre 1926 hatte er in Herzberg zu seinen schon vorhandenen Werken eine weitere Papier – und Kartonfabrik gekauft und baute diese kontinuierlich zu seinem Hauptwerk aus. lm Jahre 1938 bat er als Besitzer, Geschäftsführer und entschiedener Christ das dortige Diakonissenmutterhaus Neu-Vandsburg in Elbingerode im Harz um Entsendung von Schwestern, um seinen Traum von einem christlichen Werkskindergarten zu verwirklichen. Sein Wunsch war es, „dass die Schwestern so auf stille Weise evangelisieren und bis hinein in die Familien der Kinder wirken könnten!“

Dieser Traum wurde tatsächlich Wirklichkeit! Denn: Aus den Beziehungen zu den Müttern entwickelte sich der Wunsch nach Bibelstunden und Berichten der Diakonissen aus der Mission. Die erste Evangelisation fand 1946 statt – in den Räumen dieses Kindergartens!!! Am 3. März 1947 war es dann schon so weit, dass eine Landeskirchliche Gemeinschaft in Herzberg am Harz gegründet wurde, die heute noch besteht und ein eigenes Gemeindehaus hat.

Ich denke, Sie sehen jetzt schon den persönlichen Zusammenhang, von dem ich am Anfang sprach: Mein Mann und ich lernten also Hübners über eben diese Landeskirchliche Gemeinschaft kennen, die durch die Glaubensinitiative meines Großvaters in Herzberg entstanden war.

Als Hübners die Vision der Glaubensinitiative Therapeutische Seelsorge hatten, wollten wir nur zu gerne durch finanzielle Mittel zu Mit-Initiatoren werden, als Hübners bei Reinhold Ruthe die Ausbildung zu Therapeutischen Seelsorgern absolvierten. Später wurden wir dann auch zu Mit-Investoren bei der Gründung der Stiftung Therapeutische Seelsorge.

Das war in kurzen Zeilen mein Beitrag zur Vergangenheit – über Gegenwart und Zukunft möchte ich nur kurz zwei wichtige Aussagen machen:

Ich bin zutiefst berührt davon, wie groß und vielfältig die Arbeit der Therapeutischen Seelsorge für Gemeinden, Familien und Einzelne geworden ist. Dasselbe gilt für die Ausbildung zu Seelsorgern mit ihren tiefgreifenden Themen und deren Ausweitung auf andere Bundesländer und das Ausland. Das ist ein Segen geworden, der weit, weit über das hinaus geht, was wir zu Anfang erhofften! Wir sind darüber unendlich froh und dankbar.

Was nun die Zukunft angeht, tja: die liegt nun auch in Ihren Händen!

Was läge da näher als durch einen festen monatlichen Betrag zum weiteren Segen und Wachstum beizutragen? Dazu haben mein Mann und ich uns vor Jahren entschlossen.
Und das empfehlen wir weiter! Denn jede Investition in die Stiftung TS ergibt einen Pay back mit Ewigkeitscharakter!

Es grüßen Sie herzlich
Ebba und Kristoffer Mörch